Methoden

Fragetechniken, Aufstellungen, Rollenspiele, Arbeit mit Karte, Arbeit mit Pferden, positives Konjugieren, Lehren der Kausalitätsgesetze, Lehren philosophischer Ansätze, Rollenverständnis schaffen

Da die Arbeit mit dem Pferd nicht alltäglich ist, möchte ich Sie näher erläutern.

Seit Urzeiten üben Pferde eine Faszination auf uns Menschen aus und werden poetisch auch als „Wandler zwischen den Welten „ bezeichnet. Auch ich bin Ihnen erlegen, Ihre Anmut, Eleganz, Geduld und Kraft zog mich in Ihren Bann. In Australien wurde mit bewusst, was ich von den Pferden gelernt hatte: Ich habe gelernt im „Hier und Jetzt“ zu sein, geduldiger , gelassener mit dem Pferd zu arbeiten, mein Ziel zwar zu kennen aber den Weg nicht fest im Kopf zu haben. Ich habe durch die Pferde gelernt, kreativ an mir gestellte Aufgaben heran zugehen, genau zu beobachten. Wenn etwas gut geht, mehr davon zu machen und wenn etwas nicht funktioniert, neue Möglichkeiten auszuprobieren. Ich habe auch ein Beispiel, von dem ich gerne erzählen möchte. Es handelt sich um ein australisches 2 ½ jähriges Vollblutpferd, namens Crisp. Er war durch einige Hände gegangen um angeritten zu werden, ich fand Ihn auf dem Paddock (riesige Koppel) vor, weil er sich nicht mehr einfangen ließ. Ich ging jeden Tag bei Sonnenaufgang zu seiner Herde, es gab Pferde die mir Ihr Vertrauen schenkten, diese benutzte ich als Vermittler und konnte mich Crisp so nähern, nach Wochen !!! fraß er die ersten Leckerlis aus meiner Hand, was für ein Moment. Ich beobachtete das er sich wohler fühlte, wenn ich von rechts auf Ihn zuging, daß tat ich dann auch. ( Im Pferdesport wird alles von links ausgeführt, also aufsteigen , satteln, auftrensen, führen usw.)  Nach 2 Monaten konnte ich mit Ihm spazieren gehen, niemand zuvor hatte dies mit Ihm getan, warum auch, er sollte geritten werden, wozu da spazieren gehen. Ich merkte wie die australischen Bereiter mein Vorgehen beobachteten und bei Ihren Jungpferden anwendeten. Ich wiederum beobachtete Sie und lernte dadurch von Ihnen. Vieles aus der Pferdewelt lässt sich übernehmen in unseren Alltag, es geht um Grenzen, Mitgefühl, Respekt, Anerkennung, Lob, Fleiß, Geduld. Wenn auch du die Magie der Pferde erleben möchtest, dann kannst du mich begleiten. Pferde sind Meister der feinen Wahrnehmung Sie blicken durch viele Schichten in unser Inneres, was wir anhaben, welches Auto wir fahren, ob wir einen Doktortitel haben, spielt bei Ihnen keine Rolle. Auf jede Aktion erfolgt die Reaktion im selben Atemzug und immer authentisch.

  • Pferde spiegeln das Verhalten des Gegenüber ungeschminkt und ehrlich durch eine umgehende Reaktion wider
  • ermöglichen es, den individuellen Kommunikations- und Führungsstil wahrzunehmen, er kann dann optimiert werden
  • helfen ein gutes Maß an Nähe und Distanz zu entwickeln
  • interpretieren nicht, sondern antworten auf die ausgesandten Signale
  • agieren ohne Berechnung und unabhängig von ( unausgesprochenen) Regeln, sozialen Abhängigkeiten und Statussymbolen
  • Pferde sind Geheimnisträger
  • Pferde begegnen dem Gegenüber völlig wertfrei und unvoreingenommen, sind weder nachtragend , noch absichtsvoll
  • spiegeln Unsicherheiten
  • zeigen das durch eine klar formulierte Bitte und klare Vorgaben ( authentisches Handeln) Ziele erreicht werden ( Führungskräftecoaching)
  • Pferde haben keine Inneren Antreiber und sind daher immer authentisch
  • es gibt Untersuchungen, daß gelesene Signale zu 10% im Gedächtnis verbleiben, während Erlebtes und Gefühltes bis zu 90% haften bleibt und darum geht es in meinem Coaching