Coaching

Warum Coaching?

Nun, gern werde ich Dir erzählen wie ich zum Coaching kam. Ich wuchs als ehrgeiziges Kind auf, fing bereits mit 10 Jahren an zu reiten und dies auch wettkampfmäßig zu betreiben. Die Schule lief dank meiner guten Auffassungsgabe nebenher und ich konnte das Abitur gut bestehen. Gern hätte ich danach Landschaftsarchitektur studiert, aber meine Eltern meinten, daß ein Studium nicht effizient sei und eine kaufmännische Ausbildung etwas Solides. Leider war ich damals ein Ja-Sager und so arbeitete ich ca. 20 Jahre in kaufmännischen Berufen, zwar erfolgreich aber ohne wirklichen Spaß. Ein familiärer Schicksalsschlag warf mich Mitte Dreißig so aus der Bahn, daß ich zwar funktionierte und brav arbeiten ging aber von Selbstbestimmung fehlte jegliche Spur, hinzu kam ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit, es fühlte sich einfach schlecht an. Das Thema Suizid war in meiner engsten Familie aufgetaucht und ich musste damit umgehen, weil es mich unmittelbar betraf. Nur wie sollte ich damit umgehen, ich hatte schlaflose Nächte und betrieb exzessiv Sport. Ein Psychologe kam für mich nicht in Frage, die Seelsorge rief ich an, dort erklärte man mir, Sie zogen gerade um, man hätte erst später Zeit für mich….. Da kam mir der Gedanke, daß es mir doch möglich sein mußte , mir selbst zu helfen, eine Technik zu erlernen, die mir half, mein Leben effektiv zu gestalten und mich wohl zu fühlen. Es dauerte noch einige Wochen und dann kam ich auf den Gedanken Coach zu werden, dann könnte ich mir helfen.

Dieser Gedanke ist nun 7 Jahre her und seitdem hat sich mein Leben um 180 Grad gewendet, wie wir so schön zu sagen pflegen. Ich hätte mir in meinen schönsten Träumen mein jetziges Leben nicht so ausmalen können, wie es jetzt ist. Eins aber wußte ich immer, da ist noch mehr, irgend etwas trieb mich an, ich stellte Fragen und bekam Antworten.

Ich entwickelte zum Abschluß meiner 2 jährigen Ausbildung einen Lösungskreis, den ich Dir an die Hand geben kann, er wird dir für immer zur Verfügung stehen. Hilfe zur Selbsthilfe, na wie findest du das ?

Aufgrund meiner sportlichen Karriere als Spring- und Dressurreiter kam mir der Gedanke tiergestützt zu arbeiten, mit meinem Pferd. Ich hatte einen Schlüsselmoment mit Ihm ( er heißt Lagato), ich arbeitet Ihn in der Reithalle Runde um Runde und hatte das Gefühl, er sei etwas unmotiviert, eine Gerte musste her, so kam es , daß ich Ausschau nach einer Peitsche hielt, Sie lagen meist auf der Bande, an diesem Tag lag eine an einer anderen Stelle auf der Bande als sonst, ich erblickte die Gerte und wollte dorthin reiten, um Sie mir zu holen. Aber mein Pferd machte mir einen Strich durch die Rechnung und machte einen riesigen Bogen um die Stelle. Ich stutzte, sollte er meine Gedanken gelesen haben? Ja, so musste es sein? Oder hatte sich meine Körpersprache verändert und er erspürte dies? Wahnsinn, mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Seither sehe ich die Pferde mit ganz anderen Augen und Gerten kommen natürlich nicht mehr zum Einsatz. Die Zeit auf einer australischen Pferdezuchtfarm nutzte ich effektiv und ging jeden Tag bei Sonnenaufgang auf die riesigen Koppeln um die Pferde in Ihrer Herde zu beobachten, Ihre Kommunikation zu verstehen und mich mit Ihnen vertraut zu machen, ich konnte die wildesten Pferde arbeiten, weil Sie mir Ihr Vertrauen schenkten, weil Ich Sie respektierte und Ihr Vertrauen mit meinem Vertrauen belohnte. Der Bann war gebrochen.